Der Moringa Baum
ist die einzige Pflanzengattung der monogenerischen Familie der
Bennussgewächse (Moringaceae). Der botanische Name der Gattung
stammt von der in der indischen Malabar Region gebräuchlichen
Bezeichnung für die Art Moringa Oleifera:
„Moringo“

Schnell wachsende Pflanze von hohem Nährwert
Die Pflanze wächst bis zu 30 cm im Monat und kann in einem Jahr eine Höhe von bis zu vier Metern erreichen.
Erstaunlicherweise sind alle Teile des Baumes nutzbar. Die Bewohner der Länder, in denen Moringa wächst,
haben unabhängig voneinander die positiven Eigenschaften von Moringa für ihr Wohlbefinden entdeckt und angewandt.

Die Blätter des Moringabaumes können roh und frisch als Salat gegessen werden – oder man kocht die Blätter
als Gemüse. Auch Soßen und Suppen lassen sich aus den Blättern herstellen. Sie schmecken sauer eingelegt
sehr gut und bilden dabei eine ausgezeichnete Vitaminquelle. Die Sprossen haben den Geschmack und die
Schärfe von Rettich und können zum Würzen benutzt oder so gegessen werden. Von den getrockneten Blättern
kann man ein äußerst nahrhaftes Pulver herstellen, das Speisen oder Getränken als wertvolle
Nahrungsergänzung zugefügt werden kann. Auch lassen sich so Mehle anreichern, wodurch die Backwaren
einen höheren Nährwert bekommen.

  • Blätter: Nahrungsmittel (frisch oder getrocknet)
  • Blüten: Gewürz, Bienenzucht, Medizin
  • Früchte: Nahrungsmittel
  • Samen: Nahrungsmittel, Öl, Wasserreinigung, neue Anpflanzung
  • Rinde: Medizin, Seilherstellung, Papierherstellung
  • Wurzeln: Nahrungsmittel, Medizin
  • Ganze Pflanze: Tierfutter, Biomasse für alternative Energie
  • Die „Abfallprodukte“: Bodenverbesserer und Biodünger, Tierfutter.